Kaveh – Gegen den Strom

Kaveh – Gegen den Strom

Label: Digitale Dissidenz / Alive

Release date: 30.10.2015

Tracks:

> Nur ein Augenblick?
Kaveh
> Mehr als nur ein 16er
Kaveh
> Therapie
Kaveh
> Berlin Teil 1
Kaveh
> Spuck auf Rechts
Kaveh feat. Cigir & Gigoflow
> Das Kapital
Kaveh
> Radikal
Kaveh
> Revolution
Kaveh feat. Madog
> Gewitterregen
Kaveh
> Eskalation
Kaveh
> 3. Intifada
Kaveh feat. Qazid & Erko
> Es hat’n Grund
Kaveh
> Tahya Falastin
Kaveh feat. Thawra
> Solidarität
Kaveh
> Apartheid
Kaveh
> Aufstand
Kaveh feat. Kong
> Farben
Kaveh feat. Bahati
> Sehnsucht
Kaveh
> Dankeschön
Kaveh

Das neue Album des Berliner Rappers und Aktivisten Kaveh ist eine Zusammenstellung älterer und brandneuer Tracks. Das Album besteht aus größtenteils gesellschafts- und systemkritischen Liedern. Trotzdem klingt es facettenreich, was nicht zuletzt mit der politischen Themenvielfalt, den knackigen Beats, dynamischen Flows und mehrsilbigen delivery zusammenhängt. Für Kaveh bedeutet Rap „Therapie“ wie der gleichnamige Track zum Ausdruck bringt. In Songs wie „Nur ein Augenblick?“ und „Spuck auf Rechts“ thematisiert er den grassierenden Rassismus in der BRD. In „Das Kapital“ und „Eskalation“ bezieht er klar und deutlich Stellung gegen Kapitalismus und US-Imperialismus. Lieder wie „Revolution“, „Radikal“ und „Aufstand“ machen unmissverständlich klar, wo Kaveh politisch steht und spiegeln den klassenkämpferischen Charakter seiner Musik wieder. Immer wieder geht es um Solidarität mit denen, die ganz unten sind. In Tracks wie „3. Intifada“ und „Tahya Falastin“ verurteilt er wie kein anderer Rapper in Deutschland die menschenverachtende Politik der israelischen Regierung und ihrer „antideutschen“ Befürworter. Tracks wie „Mehr als nur ein 16er“ sowie „Gewitterregen“ beweisen, dass Kaveh mühelos schnelle doubletime Flows mit anspruchsvollen Texten kombinieren kann. „Apartheid“ ist eine Marxsche Kritik an der Arbeitswelt. Ein Song über seine Heimatstadt Berlin darf natürlich auch nicht fehlen. Und zuguterletzt gibt es auch positive Songs wie „Farben“, „Sehnsucht“ und „Dankeschön“, die Hoffnung machen.